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Neueste Beiträge

#1
Allgemeines Forum / Antw:Hubschrauber Einsatz der ...
Letzter Beitrag von leger_de - 03. Mai 2026, 19:13:05
Hallo Fario,
allerbesten Dank! Das hilft mir weiter ;-)
Beste Grüße
Leger_de
#2
Allgemeines Forum / Antw:Hubschrauber Einsatz der ...
Letzter Beitrag von Fario - 03. Mai 2026, 18:43:51
Hallo Leger!

Hier etwas über die Marineversuchsstelle Laupheim.

Marine Versuchsstelle Laupheim
Es handelt sich um eine Versuchsstelle der Marine, die im Zusammenhang mit der Hubschrauber-Entwicklung um Prof. h.c. Focke (Focke Achgelis Fa-223) in Laupheim war, um dort eine Hubschrauber-Variante zum Mitführen von Torpedos zu entwickeln unter den Decknamen "Dackel" und "Krabbe".
Leiter war1944 ein Korvetten-Kapitän (Dipl.-Ing.) Krantz)
In den Quellen von Dr.phil. Oliver Krauß aus dem Jahr 2006 an der Christian-Albrechts-Uni in Kiel verweist er auf ein Schreiben, in dem die Auflösung der Dienststelle mit Wirkung vom 1.7.1944 aufgeführt ist. Ob auch nach dem Ende der Arbeiten am Projekt "Krabbe" / "Dackel" (formal offenbar zum 01.07.1944) die Marineversuchsstelle Laupheim weiter tätig war ist nicht ersichtlich.
Da Ochsenhausen, der nachfolgende Standort von Focke Achgelis Fa-223 nach der Bombardierung von Laupheim war, ist in vielen Schreiben und Augenzeugen in Berichten berichtet worden, daß in Ochsenhausen und Hattenburg Marine-Angehörige einquartiert waren.
Drei gerade fertig gestellte "Fa 223" wurden während eines Luftangriffs auf den Flugplatz Laupheim am 19.07.1944 zerstört, weshalb am 07.08.44 die Produktion und die Entwicklungsabteilung ins nahe Ochsenhausen verlagert wurde. Es entstand das "Werk 11", dessen technisches Büro von Focke selbst geleitet und im Fruchtkasten der Reichsabtei Ochsenhausen eingerichtet wurde.
Hier noch einige Quellen:
https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/65620-marineversuchsstelle-laupheim-von-wann-bis-wann-war-diese-dienststelle-aktiv-lei/
https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/65830-wer-kennt-emil-scheler-dipl-ing-flugzeugkonstrukteur-auch-bei-focke-hinweise-zu/
https://www.weser-kurier.de/region/spurensuche-im-flieger-horst-museum-doc7e4f7ar0bcg114lty91z?reloc_action=artikel&reloc_label=/region_artikel,-Spurensuche-im-FliegerHorstMuseum-_arid,408037.html
https://www.ggg-laupheim.de/Zweiter_Weltkrieg_Opferliste-Laupheim.htm
https://www.schoener-reisen.at/thread/11486-1900-ochsenhausen-fruchtkasten-hubschrauberbau-focke/
https://portal.ehri-project.eu/virtual/de-002429-bestandeubersicht,de-002429-bestandeubersicht-0-0,de-002429-bestandeubersicht-0-0-0-0-0,de-002429-bestandeubersicht-0-0-0-0-0-0-0-0-1/de-002525-rm_105
https://de.wikipedia.org/wiki/Dackel_(Torpedo)
https://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=13481.0
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_World_War_II_torpedoes_of_Germany
https://en.wikipedia.org/wiki/Erprobungskommando
https://de.wikipedia.org/wiki/Erprobungsstelle_Rechlin
https://www.luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de/ausstellungen/erprobungsstelle-der-deutschen-luftwaffe.html
https://warhistory.org/article/erprobungsstelle-rechlin
http://www.hobby-luftfahrt.de/cont/mus/museum_rechlin.htm

Gruß Fario

#3
Allgemeines Forum / Antw:Hubschrauber Einsatz der ...
Letzter Beitrag von leger_de - 01. Mai 2026, 14:18:12
Hallo,
Habe dazu mal einen ganz interessanten Beleg erhalten, bei dem ich mir aber noch einiges an Antworten erwarte:
Feldpostbrief vom 18.07.1944 ab Laupheim von der Marineversuchsstelle Laupheim. Laupheim liegt mitten in Baden-Württemberg. Eine Marineversuchsstelle gab es dort nach meiner Recherche nicht. Ich habe den Beleg aus einer sehr fundierten Sammlung erworben, wobei dieser (leider ohne Quellenangabe) wie folgt beschrieben war: "Die Marineversuchsstelle Laupheim war die Tarnbezeichnung für die Entwicklung von Tragschraubern / Hubschraubern durch die Firma Focke-Achgelis. Der militärische Hubschrauber FA223 wurde dort entwickelt und produziert."
Das Lexikon der Wehrmacht schreibt dazu (Auszug):
"Im Sommer 1942 verlegte die Hubschrauberfirma Focke-Achgelis mit den Aerodynamikbüros, der Statik, den Abteilungen Entwurf und Konstruktion samt Betriebsleitung, Musterbau und Serienmontage nach Laupheim, nachdem das Werk in Hoykenkamp bei einem Bombenangriff schwer getroffen worden war. Währenddessen hatte die Luftwaffe den Platz Laupheim geräumt, so dass in den Hallen ab Herbst 1942 die Hubschraubermontage wieder anlaufen konnte. Offiziell wurde der Platz im Februar 1943 von Focke-Achgelis übernommen. Zur Überwachung des Flugbetriebs wurde dort am 21. Februar 1943 eine Flugleitung eingerichtet. Außerdem erhielt die III. / ZG 101 aus Memmingen den Platz als Arbeitsplatz zugewiesen.
Ab dem  5. Februar 1943 wurde auf dem Platz die Fa 223 V 11 erprobt. Im August 1944 wurde die III. / ZG 101 verlegt und der Platz wurde von der II. / JG 106 belegt.
Am 19. Juli 1944 wurde der Platz von 45 B-24-Bombern der 8. USAAF angegriffen. Die Bomber warfen 115 Tonnen Spreng- und Phosphorbrandbomben, die Begleitjäger griffen im Tiefflug den Platz an. Dabei entstand beträchtlicher Schaden auf dem Platz: Sieben Me 110 wurden zu 100% zerstört, zwei weitere zu 40%, eine zu 25% und eine zu 20%. Eine Ar 96, eine Fw 44 und eine Me 108 wurden ebenfalls zerstört. Das technische Gerät der III. / ZG 101 wurde fast vollständig vernichtet. Eine große Halle und sieben Baracken wurden restlos zerstört. In den Hallen wurden drei fertige Fa 223 vernichtet. Auch die Baracke der Flugleitung wurde zerstört."
Der Beleg verließ Laupheim also genau einen Tag vor dem verheerenden Luftangriff.
Was sagt Ihr dazu? Sind meine Informationen korrekt? Hat jemand ggf. andere Informationen zur Marineversuchsstelle Laupheim?
Besten Dank im Voraus!
Beste Grüße
Leger_de
#4
Allgemeines Forum / Antw:Hubschrauber Einsatz der ...
Letzter Beitrag von frank9961 - 28. April 2026, 22:19:12
danke!!
#5
Allgemeines Forum / Hubschrauber Einsatz der Abweh...
Letzter Beitrag von Fario - 28. April 2026, 20:41:30
Hallo!

Hier ein Bericht über einen Hubschrauber Einsatz der Abwehr 1942 auf der Krim.

Gruß  Fario
#6
Unanbringbare Sendungen / 10900 (chem) Verb. Stab d. dts...
Letzter Beitrag von hw33175 - 19. April 2026, 15:32:00
Hallo!
Hier ein Fp.-Brief v. 5.6.42 mit der Fp. Nr.: 10900 (chem) = Verb. Stab d. dtsch. Heeres zum rumänischen Oberkommando und Heeresstreifendienst Rumänien.

Kann jemand sagen, was das "chem" hinter der Fp. Nr. bedeutet?

HW33175
#7
UdSSR / 42683A=Stab Btl.825 d.Wolgatat...
Letzter Beitrag von hw33175 - 15. April 2026, 13:07:40
Hallo!
Hier ein Fp. Brief H-F aus Mannheim v. 09.1.43 an Major Z. bei der Fp. Nr.: 42683 A =
Stab Btl. 825 der Wolgatatarischen Legion,
unter der Fp. Nr.: handschriftlich mit Bleistift: Post an 06064 = Aufstellungs-Stab d. Ostlegionen.
Leider ohne Inhalt.

Quelle:
https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Legionen/WolgaTartLegion.htm

Wolgatartarische Legion
Die Wolga-Tartarische Legion wurde im Januar 1942 in Radom im Generalgouvernement gebildet. Die Legionen waren bodenständige Dienststellen, die ausgestattet mit einem Stammpersonal für die Personalangelegenheiten der nicht-russischen Kriegsgefangenen sorgten und diese in verstärkte Feldbataillone formierten. Diese Feldbataillone wurden dann einzeln an die Front geschickt. Die Legion hatte keine Befehlsgewalt über die einzelnen Feld-Bataillone. 1944 ging die Legion in der Freiwilligen-Stamm-Division auf.
 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Idel-Ural_%28Legion%29

Idel-Ural (Legion)
Die Legion Idel-Ural (tatarisch Идел-Уралür/Wolga-Ural) – auch als Wolga-Tartarische Legion bezeichnet – wurde von der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1942 aus Vertretern von asiatischen Turkvölkern im Krieg gegen die Sowjetunion aufgestellt. Nicht alle dienten den Deutschen freiwillig. Auch Kriegsgefangene wurden zum Teil mehr oder weniger gezwungen mitzukämpfen.
Geschichte
In mehreren Bataillonen dienten in der Legion insgesamt ca. 40.000 Personen, hauptsächlich Tataren und Baschkiren. Am 23. Februar 1943 lief bei Wizebsk in Weißrussland beinahe ein ganzes dieser Bataillone – das Bataillon 825 mit ca. 900 Personen – zu den Partisanen über. Viele von ihnen fielen daraufhin den Stalinschen Säuberungen zum Opfer, denn nur schon der Verdacht der Spionage genügte dafür.


HW33175
#8
Allgemeines Forum / Sonderbefehl OKW Rü-Funk L
Letzter Beitrag von Fario - 12. April 2026, 17:42:27
Hallo!

Hier etwas über die Funkabwehr.

Gruß Fario
#9
Allgemeines Forum / Antw:Feldpostnummern Liste Br...
Letzter Beitrag von Fario - 09. April 2026, 19:40:26
Hallo !

Habe die Feldpostnummern Liste der Brandenburger Ergänzt.

Gruß Fario
#10
Allgemeines Forum / Antw:Wartungsarbeiten vom 23.0...
Letzter Beitrag von daflocki007 - 31. März 2026, 21:12:47
Vielen Dank Markus!