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Feldpost bestimmter Benutzergruppen => Ausland und Ausländer => UdSSR => Thema gestartet von: hw33175 am 15. April 2026, 13:07:40
Hallo!
Hier ein Fp. Brief H-F aus Mannheim v. 09.1.43 an Major Z. bei der Fp. Nr.: 42683 A =
Stab Btl. 825 der Wolgatatarischen Legion,
unter der Fp. Nr.: handschriftlich mit Bleistift: Post an 06064 = Aufstellungs-Stab d. Ostlegionen.
Leider ohne Inhalt.
Quelle:
https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Legionen/WolgaTartLegion.htm
Wolgatartarische Legion
Die Wolga-Tartarische Legion wurde im Januar 1942 in Radom im Generalgouvernement gebildet. Die Legionen waren bodenständige Dienststellen, die ausgestattet mit einem Stammpersonal für die Personalangelegenheiten der nicht-russischen Kriegsgefangenen sorgten und diese in verstärkte Feldbataillone formierten. Diese Feldbataillone wurden dann einzeln an die Front geschickt. Die Legion hatte keine Befehlsgewalt über die einzelnen Feld-Bataillone. 1944 ging die Legion in der Freiwilligen-Stamm-Division auf.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Idel-Ural_%28Legion%29
Idel-Ural (Legion)
Die Legion Idel-Ural (tatarisch Идел-Уралür/Wolga-Ural) – auch als Wolga-Tartarische Legion bezeichnet – wurde von der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1942 aus Vertretern von asiatischen Turkvölkern im Krieg gegen die Sowjetunion aufgestellt. Nicht alle dienten den Deutschen freiwillig. Auch Kriegsgefangene wurden zum Teil mehr oder weniger gezwungen mitzukämpfen.
Geschichte
In mehreren Bataillonen dienten in der Legion insgesamt ca. 40.000 Personen, hauptsächlich Tataren und Baschkiren. Am 23. Februar 1943 lief bei Wizebsk in Weißrussland beinahe ein ganzes dieser Bataillone – das Bataillon 825 mit ca. 900 Personen – zu den Partisanen über. Viele von ihnen fielen daraufhin den Stalinschen Säuberungen zum Opfer, denn nur schon der Verdacht der Spionage genügte dafür.
HW33175