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Neu erworben / Re: Wünsdorf
« Letzter Beitrag von fp123 am Gestern um 16:05:51 »
Einen weiteren Beleg am 30. Juni erhalten.

mfg
Hans
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Tagesstempel der Fliegerhorste und Flugplätze / Re: Pütnitz- Flugplatz
« Letzter Beitrag von Moschus am Gestern um 15:15:17 »
Tagesstempel mit Flugplatz Pütnitz!

Danke für die Einstellung Heinrich!

                                Grüße, Hans
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Tagesstempel der Fliegerhorste und Flugplätze / Re: Pütnitz- Flugplatz
« Letzter Beitrag von hw33175 am 01. Juli 2022, 12:13:47 »
Hallo!
Hier noch drei Belege, Pütnitz Flugplatz über Damgarten (POM), v. 24.9.39, 16.10.39 und v. 19.1.40 mit UB: a.

Absenderstempel:
Flugzeugführerschule (See) Pütnitz / Technische=Kompanie
und
Flugzeugführerschule (See) Pütnitz / 2. Technische=Kompanie
und
Seefliegerhorstkommandantur Pütnitz / Seefliegerhorstnachrichtenoffizier.

HW33175
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Allgemeines Forum / Re: Weiterführende Informationen Feldpost Inselpost
« Letzter Beitrag von Feldpostmeister_at am 30. Juni 2022, 06:05:46 »

Guten Tag!

Die folgenden Angaben stammen aus den Unterlagen Kommandant Ostägäis, Anlage 8 zum Versorgungslagebericht April 1945
Quelle: NARA

Kommandant Ost-Ägäis Ib Br.B.Nr.240/45 g.Kdos.

Feldpostwesen

Da im April kein Flugverkehr vom und zum Festland stattfand, geriet auch die Feldpostversorgung völlig ins Stocken. Die dem Postflugzeug am 10.4. zur Abbeförderung über Kreta nach der Heimat mitgegebene Post wurde wieder hierher zurückgebracht, da von dem beabsichtigten Weiterflug nach Agram abgesehen werden musste. Gleichzeitig wurde die beim Feldpostamt Kreta nach der Heimat eingelieferte Post hierher überführt, weil lediglich mit einer Beförderungsmöglichkeit von Rhodos aus gerechnet werden konnte. Ein Abflug fand jedoch nicht statt, sodass die gesamte Post hier gelagert werden musste. Einschließlich der von Kreta, Coo und Leros hierher überflogenen Post lagern zur Zeit 675 kg Feldpost nach der Heimat, deren Weiterbeförderung kaum noch möglich und angesichts der Lage im Bereich zwecklos sein wird. Eine Rückbeförderung der gewöhnlichen Briefpost zur Aushändigung an die Absender auf Kreta, Coo und Leros wird bei der jetzigen Transportlage nicht angängig sein, diese Post muss daher, falls es die Lage erfordert, hier vernichtet werden. Die Frage, ob die eingelieferte Post den auf Rhodos befindlichen Absendern zurückzugeben ist, wird noch geklärt. Die Posteinlieferung hat fast ganz aufgehört. Inselpost-Zulassungsmarken werden nur noch von wenigen Einheiten angefordert.

MfG
Feldpostmeister_at

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Allgemeines Forum / Re: Weiterführende Informationen Feldpost Inselpost
« Letzter Beitrag von Feldpostmeister_at am 29. Juni 2022, 18:22:49 »

Guten Tag!

Die folgenden Angaben stammen aus den Unterlagen Kommandant Ostägäis, Anlage 8 zum Versorgungslagebericht Oktober-Dezember 1944
Quelle: NARA


Kommandant Ost-Aegäis Ib Br.B.Nr.18/45 g.Kdos.

Die veränderte Nachschublage machte es notwendig, die Versorgung der Inseln mit Feldpost auf eine neue Grundlage zu stellen. Hierbei wurde der wöchentliche Einsatz eines Postflugzeuges vorgesehen; die gesamte Feldpost wurde über Luftgaupostamt Wien geleitet. Zunächst wurden mit Fernschreiben Heeresgruppe F APM I vom 23.1O.1944 für Rhodos und Leros neue Feldpostnummern mit dem Zusatz "Luftgaupostamt Wien" zugewiesen, die auf alle Inseleinheiten einschließlich Marine und Luftwaffe verteilt wurden. Zugelassen wurde in beiden Richtungen wöchentlich ein Brief bis 20 g, wobei jeder Brief mit einer Inselpostmarke versehen sein muss. Die Inselpostmarken werden vom Armeefeldpostmeister geliefert und durch Überdruck der Päckchenzulassungsmarken hergestellt. Bis zum Eintreffen der beim Armeefeldpostmeister angefertigten Marken wurden hier als Übergangsmaßnahme die noch vorhandenen Bestände an Luftfeldpost- und Päckchenzulassungsmarken mit dem Überdruck "Inselpost" versehen. Mit der Ausgabe dieser Marken an die Einheiten wurde am 11.11.1944 begonnen, am gleichen Tage verloren die Luftfeldpostmarken ihre Gültigkeit.

Um die Neugeregelte Postversorgung reibungslos anlaufen zu lassen, erhielt der zur Feldpost-Ersatz-und Ausbildungs-Abteilung versetzte Feldpostinspektor Platt den Auftrag, bei seiner Dienstreise zum Ersatztruppenteil sich bei den beteiligten Feldpostdienststellen auf dem Festlande zu melden und aufgrund seiner genauen Kenntnisse der hiesigen örtlichen Verhältnisse an der Einführung des neuen Verfahrens mitzuarbeiten.

Auf Anregung des Armeefeldpostmeisters wurde die Möglichkeit geschaffen, Briefe bei Vorliegen besonderer Gründe ohne Inselpostmarke abzusenden. Sie sind bei Kommandant Ost-Ägäis Ib einzureichen, werden besonders versackt und müssen gegebenenfalls zugunsten vordringlicher Lasten zurückbleiben. Nach den bisherigen Erfahrungen ist es möglich, auch diese Sendungen ohne Verzögerung abzubefördern. Ferner ist zur Ausnutzung des Gewichts von 20 g je Sendung der Truppe empfohlen worden, Feldpostkarten und -briefe mit Dienststempelabdruck einzulegen und die Empfänger dieser Sendungen zu veranlassen, ihren Briefverkehr über den Empfänger des Sammelbriefes abzuwickeln.

Auf Befehl Kommandant Ost-Ägäis wurden zum Weihnachtsfest an jeden Offizier, Uffz. und Mann je 2 Weihnachtsmarken ausgegeben, wodurch jeder Mann zwei Briefe zusätzlich absenden konnte. Die Marken wurden durch Überdruck der  Rodi Briefmarke zu 5 Centisimi hergestellt. Die Abbeförderung dieser zusätzlichen Weihnachtspost wird ebenfalls ohne Schwierigkeiten möglich sein, da erfahrungsgemäß das Gewicht der eingegangenen Feldpost bisher wesentlich grösser war als das der abgegangenen.

Über die Postversorgung im letzten Viertel-Jahr ist im Einzelnen Folgendes zu sagen:

Durch die Lage auf dem Festland geriet die Postversorgung im Oktober 1944 ins Stocken. Die zum Abtransport von Truppenteilen aus Saloniki eingetroffenen Flugzeuge brachten in diesem Monat nur einmal 680 kg Post. Die in Leros lagernden 100 kg Post aus der Heimat wurden mit dem Storchflugzeug hierher überführt. Die Abbeförderung der Post nach der Heimat war günstiger. An allen Einsatztagen konnte den nach Saloniki startenden Flugzeugen die hier eingelieferte Feldpost, insgesamt 32 Beutel mit 540 kg restlos mitgegeben werden. In den Monaten November und Dezember blieb die Postversorgung hinter den Erwartungen zurück, da der vorgesehene wöchentliche Einsatz des Postflugzeuges nicht eingehalten wurde. Im November wurden 300 kg Post mit dem am 21.11. eingetroffenen Flugzeug zugeführt; der vorher durchgeführte technische Probeflug brachte keine Post. Der Postabgang war im November günstiger, da die Post nach der Heimat auch den beiden nach Wien
gestarteten Sonderflugzeugen mitgegeben werden konnte. Insgesamt wurden 47 Beutel Briefpost mit 705 kg abbefördert. Im Dezember ging Post am 3., 18. und 19. ein, insgesamt 83 Beutel mit 1400 kg. Abbefördert wurden 25 Beutel mit 390 kg Briefpost. Ende Dezember bestand ein Poststau von 13 Beuteln mit 195 kg Briefpost. Die hier eingegangene Post aus der Heimat für Leros und Coo wurde auf dem Wasser- und Luftwege weiterbefördert. Ebenso wurde die von diesen Inseln hierher überführte Post nach Umarbeitung in die Heimat transportiert. Abschließend ist zu sagen, dass mit Einsatz eines wöchentlichen Postflugzeuges die Postversorgung der Inseln als gesichert anzusprechen ist.


MfG
Feldpostmeister_at

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Allgemeines Forum / Re: Weiterführende Informationen Feldpost Inselpost
« Letzter Beitrag von hw33175 am 29. Juni 2022, 11:21:19 »
Hallo!
Danke für Deinen informativen Beitrag.
HW33175
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Allgemeines Forum / Weiterführende Informationen Feldpost Inselpost
« Letzter Beitrag von Feldpostmeister_at am 29. Juni 2022, 10:36:36 »

Guten Tag!

Aus den Unterlagen des "Kommandant Ostägäis", Tätigkeitsbericht Feldpostamt der  Pz. Gren. Brigade Rhodos, stammen die folgenden Angaben.
Quelle: NARA


Feldpostamt der Pz. Gren. Brigade Rhodos
O. U., den 8.2.1945

Tätigkeitsbericht für Januar 1945

Eingang auf dem Luftwege 57 Beutel mit 1100 kg,
Abgang auf dem Luftwege 57 Beutel mit 865 kg.
Für Leros und Coo gingen 14 Beutel mit 270 kg ein, die mit dem Lazarettschiff "Gradisca" weiterbefördert wurden. Von Leros und Coo wurden zur Umarbeitung und Weiterleitung in die Heimat 14 Beutel mit 240 kg hierher überflogen. Durch Notlandung des am 16.1. unmittelbar nach Agram gestarteten Postflugzeugs ging die gesamte Postladung, bestehend aus 20 Beuteln mit Briefpost nach der Heimat, 1 Beutel mit Dienstpaketen und 2 Sammelbeuteln mit Wert- und Einschreibsendungen, verloren. Der Postverlust wurde der Truppe durch die  "Besonderen Anordnungen" bekanntgegeben. Als Ausgleich für die hierbei verloren gegangenen Inselpostmarken wurden auf Befehl Kommandant Ost-Ägäis für Januar an jeden Empfangsberechtigten 4 weitere Inselpostmarken ausgegeben. Ferner hat Kommandant Ost-Ägäis beantragt, den Angehörigen der Soldaten in der Ost-Ägäis bekanntzugeben, daß sie bis auf weiteres Briefe auch ohne Inselpostmarken in die Ost-Agäis absenden dürfen. Auch im Januar 1945 wurde der vorgesehene wöchentliche Einsatz der Postflugzeuge nicht eingehalten. In der ersten Monatshälfte ging zweimal Post ein, dagegen blieb die Postzuführung in der zweiten Monatshälfte ganz aus. Die Tatsache, daß das am 28.1. hier aus Wien eingetroffene Großflugzeug nur Betreuungsmaterial und keinerlei Post brachte, wirkte sich gerade Jetzt, wo durch die Ereignisse in der Heimat die Postzuführung erhöhte Bedeutung gewonnen hat, auf die Stimmung der Truppe besonders nachteilig aus. Die Abbeförderung der Post nach der Heimat war noch ungünstiger. Durch den Ausfall der an 16.1. nach Agram gestarteten Postmaschine und dadurch daß das am gleichen Tage nach Kreta weitergeflogene Postflugzeug dort infolge Schlechtwetters bis Ende Januar am Weiterflug nach Agram behindert war, entstand in dem Posteingang in der Heimat eine Lücke von über einem Monat. Dem am 28.1. nach Wien zurückgeflogenen Großflugzeug wurde die Heimatpost restlos mitgegeben. Um eine einwandfreie Übersicht bei der Ent- und Beladung zu erhalten, wird das Feldpostamt künftig in jedem Falle von der Ankunft und dem Start der Flugzeuge verständigt, damit ein Angehöriger des Feldpostamts zum Flugplatz entsandt werden kann. Ferner ist durch Befehl Kdt. Ost-Ägäis bekanntgegeben worden, daß die Feldpost ausschließlich beim Feldpostamt einzuliefern ist, um zu verhindern, daß durch die den Flugzeugbesatzungen unter Umgehung des Feldpostweges mitgegebenen Päckchen usw. die Übersicht über die Beladung der Postflugzeuge verloren geht und die restlose Abbeförderung der ordnungsmäßig eingelieferten Feldpost u. U. in Frage gestellt wird.


Schmidt
Feldpostmeister

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Feldpostamt der Pz. Gren. Brigade Rhodos
O. U., 8.3.1945

Tätigkeitsbericht für Februar 1945

Abgang auf dem Luftwege 48 Beutel mit 810 kg,
Eingang auf dem Luftwege 71 Beutel mit 1450 kg,
Für Leros und Coo gingen 19 Beutel mit 420 kg ein, die auf dem Luftwege weiterbefördert wurden. Von Leros und Coo wurden zur Umarbeitung und Weiterleitung in die Heimat 5 Beutel mit 95 kg hierher überflogen. Durch die Zuführung von Feldpost aus der Heimat mit dem am 22.2. aus Wien eingetroffenen Großflugzeug trat in der Postversorgung gegenüber dem Vormonat eine geringe Besserung ein. Während mit den beiden Postflügen am 5. und 20. größtenteils neuere Post einging, brachte das Großflugzeug nur veraltete Post, die wegen Laderaummangels bisher zurückgeblieben war. Durch die ungünstige Postbeförderungslage in der Heimat sind die Laufzeiten, besonders aus den vom Feind bedrohten Gebieten, stark angestiegen. Die neueste Post war mit Ausnahme der Sendungen aus der Ostmark, die günstigere Laufzeiten hatten, Ende Januar eingeliefert. Über die Ursachen der Verzögerung in der Postzuführung wird die Truppe bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufgeklärt. Durch die Abbeförderung der Post nach der Heimat mit dem am 26.2. nach Wien gestarteten Großflugzeug konnte der Poststau restlos behoben werden. Nach Orten des Reichsgebiets, von denen nach dem Wehrmachtbericht mit Sicherheit anzunehmen ist, daß der Postdienst eingestellt ist, besteht Postsperre.


Schmidt
Feldpostmeister

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Feldpostamt der Pz. Gren. Brigade Rhodos
O. U., den 9.4.1945

Tätigkeitsbericht für den März 1945

Abgang auf dem Luftwege 35 Beutel mit 693 kg,
Eingang auf dem Luftwege 62 Beutel mit 700 kg.
Für Leros und Coo gingen 12 Beutel mit 175 kg ein, die auf dem Luftwege weiterbefördert wurden. Von Leros und Coo wurden zur Umarbeitung und Weiterleitung in die Heimat 26 Beutel mit 190 kg hierher überflogen. Infolge der günstigeren Wetterbedingungen trat in der Postzuführung gegenüber dem Vormonat eine Besserung ein. Seit Bestehen der Luftverbindung zwischen Agram bzw. Wien und Rhodos waren erstmalig im Monat vier Posteingänge und zwar zwei aus Agram und zwei aus Wien zu verzeichnen. Gemäß Anordnung des Armeefeldpostmeisters wird die Post für die Inseln seit dem 4.3.1945 beim Luftgaupostamt Wien angehalten und den Inselflügen ab Wien zugeführt. Nur die Sendungen mit den Alten Feldpostnummern werden bei der Armeebriefstelle 560 ausgearbeitet und mit den Inselflügen ab Agram hierher befördert. Durch die Einstellung des Postdienstes in den Räumungsgebieten des Ostens und Westens und durch die schwierigen Verkehrsverhältnisse im Reich ist der Zugang an Post aus der Heimat gegenüber dem Vormonat um die Hälfte zurückgegangen; außerdem sind die Laufzeiten erheblich angestiegen. Die längsten Laufzeiten waren bei den Sendungen aus dem Münchener Gebiet mit einem Durchschnitt von 46 Tagen zu beobachten. Aus den übrigen Gebieten lag der Durchschnitt bei 30 bis 35 Tagen mit Ausnahme des Wiener Raums, der die kürzesten Laufzeiten aufwies. Die Ursachen für die Verzögerung in der Postzuführung sind der Truppe bekanntgegeben worden. Auf Anordnung des Armeefeldpostmeisters wird seit dem 15.3. die doppelte Anzahl von Inselpostmarken ausgegeben, jeder Empfangsberechtigte erhält jetzt 4 Marken wöchentlich. Darüber hinaus ist durch den z. Zt. schwachen Postanfall die Beförderung von markenloser Post möglich, wobei die Markenpost mit Vorrang befördert wird. Für die Räumungsgebiete des Ostens und Westens sind von der Deutschen Reichspost Bezirksnachsendungsstellen eingerichtet worden. Die Postsperre nach diesen Gebieten ist aufgehoben worden. Von den Bezirksnachsendungsstellen wird versucht, die Sendungen den Empfängern in ihren neuen Unterbringungsorten zuzuleiten. Die Truppe ist von dieser Einrichtung unterrichtet worden. Die eingelieferte Post konnte in zwei Fällen unmittelbar nach Wien und in einem Falle nach Agram geleitet werden. Nach Leros und Coo bestanden günstigere Postverbindungen als in den Vormonaten. Das Zweigfeldpostamt Leros, das bisher zum Feldpostamt 736 gehörte, ist seit dem 1.3.1945 hierher zugeteilt worden.

Schmid
Feldpostmeister

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MfG
Feldpostmeister_at


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Feldpostkarte eines Rumänen aus dem Feldlazarett 294 der 294. Infanterie-Division, Feldpostnummer 27013. Feldpoststempel vom 16. Dezember 1942, geschrieben am 15. Dezember 1942 nach Bukarest/Rumänien, Ankunftsstempel vom 24. Januar 1943, Zensur ABP Wien und rumänische Zensur.

Ab Juli 1941 war die 294. Infanterie-Division im Verband der Heeresgruppe Süd an der Ostfront in vielen Kampfhandlungen bei Charkow und 1942 am Donbogen beteiligt.

Grüsse
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B. Feldpostverkehr der rumänischen Einheiten / Rumänische 6. Kavallerie-Division
« Letzter Beitrag von Manfred am 24. Juni 2022, 12:02:32 »
Seltene rumänische Postkarte mit Feldpoststempel O.P.M. 139 (6. Kavallerie-Division) vom 11. März 1944, geschrieben am 10. März 1944, rumänische Militärzensur, gesendet nach Râmnicu Vâlcea/Rumänien mit Ankunftsstempel.

Die rumänische 6. Kavallerie-Division kämpfte nach der Schlacht von Stalingrad mit der 17. Armee auf der Krim.

Die Postkarte nimmt Bezug auf einen alten rumänisch-ungarischen Konflikt und zeigt die Landkarte Rumäniens („Die Rumänen, als die Ungarn kamen“).

Der Empfänger der Karte ist der Bruder des militärischen Zensors der Einheit.

Grüsse
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Feldpostkarte eines italienischen Soldaten des 2. Italienischen Nebel-Bataillons (Ausbildungslager), Feldpostnummer 82665, stummer Stempel vom 16. April 1944, geschrieben am 15. März 1944. Die Karte ist adressiert nach Lavis/Trento, ging jedoch an den Absender zurück. Handschriftlich: „Zürück/Bildkarten unzulässig“.

Das 2. Italienische Nebel-Bataillon wurde 1942 in Italien aufgestellt und war in Gotenhafen stationiert, mit Stützpunkten in Pillau und Memel.

Die Bildpostkarte zeigt einen deutschen Soldaten und im Hintergrund eine italienische Mutter mit Kind: „Ach‘egli difende la vostra famiglia/Auch er verteidigt eure Familie“. Die Postkarte stammt aus deutscher Produktion.

Grüsse
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