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Forum > Heimkehrerpost

Die WASt 1939-1945

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Bodo35:
Hier möchte ich nun einen Teil der Betreuungseinrichtungen aufgreifen, die noch bis heute exzistieren. Diesen Teil finde ich besonderst interessant, da Belege der WASt sowohl als Feldpost, US-Dienstpost, französische Dienstpost und Kriegsgefangenenpost gesammelt werden können und auch gesammelt werden. Als ersten part möchte ich die WASt während seiner Zeit 1939-1945 vorstellen. Da ich selber nur sehr wenig Belege aus der Zeit habe, würde ich mich über weitere Beiträge
freuen, denn so bekommen wir eine schöne Übersicht.

Die Wehrmacht Auskunfts-Stelle (WASt)

Aufgaben der WASt!

Die WASt ist die amtliche Auskunftsstelle für alle personenbezogenen Angaben von Wehrmachtsangehörigen. Sie ist dafür zuständig amtliche Nachrichten über den Tod eines
Wehrmachtsangehörigen an die zuständigen Standesämter und Angehörigen weiterzugeben.

Die WASt steht allen Behörden, auch anderer Staaten, dem IRK und allen Bürgern zur Verfügung.

Die WASt bis Kriegsende

Durch das Genfer Abkommen über die Behandlung von Kriegsgefangenen vom 27.7.1929 verpflichten sich kriegsführende Länder, bei Beginn von Feindseligkeiten amtliche Auskunftstellen über die in Ihrem Gebiet befindlichen Kriegsgefangenen einzurichten.
Da das deutsche Reich diesem Abkommen beigetreten war, wurde am 26.8.39 dem deutschen Mobilmachungstag die„Wehrmacht-Auskunftsstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene“
eingerichtet. Sie war dem OKW, Abt. Wehrmachtsverlustwesen zugeordnet. Die WASt war in Berlin W30, Hohenstaufenstr.47/48 untergebracht. Im August 1943 wurde die WASt aus Angst der Zerstörung Berlins, gleich wie Feuersturm auf Hamburg und damit die komplette Vernichtung aller Akten, nach Thüringen evakuiert. Hier wurde sie aufgeteilt, nach Meiningen mit den Grabkarteien und deren Nachlässe sowie die Militärtestamente. Die anderen Personalunterlagen kamen nach Saalfeld. Anfang April 1945 besetzten die Amerikaner erst Meiningen und dann Saalfeld. Vor dem Abzug der Amerikaner aus Thüringen am 01.07.45, nahmen die Amerikaner den Teil der Unterlagen der in Saalfeld lagen mit und überführten sie zunächst nach Fürstenhagen bei Kassel. Der Teil der Unterlagen aus Meiningen viel den Sowjets in die Hände.

Bodo35

Bodo35:
Hier stelle ich einen Briefinhalt der WASt vom 28.7.43 vor. Man beachte das die WASt hier noch in Berlin war.Dieser Beleg dokumentiert sehr schön die Arbeitsweise der WASt.

wühlkiste:
Klasse Beitrag,ich dachte immer die WASt. ist so eine neuzeitliche Einrichtung so wie Kriegsgräberfürsorge.
Obwohl ich gestehen muß ,das ich auch nicht weiß, wie lange die Kriegsgräberfürsorge schon existiert.
Auf jeden Fall wieder was dazugelernt.


name301:
Hallo,

stelle hier einen Einlegezettel der Auslandsbrief-prüfstelle ein, wo auf die WASt verwiesen wird.

Die Eltern eines im Kessel von Stalingrad vermissten Soldaten hatten versucht, an den Vatikan (19.5.43) zu schreiben, um Auskunft zu bekommen. Der Brief wurde aber mit dem Einlegezettel zurückgeschickt.

Gruß Name301

name301:


Hier der Briefumschlag.

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