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Autor Thema: Marinepostbüro Berlin  (Gelesen 1507 mal)

Offline Bodo35

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Marinepostbüro Berlin
« am: 14. August 2011, 11:31:24 »
Hier stelle ich einen recht interessanten Beleg vom 01.05.43 der Feldpostnummer 17236= Zerstörer ZG3 (Hermes) vor. Da der Absender irrtümlich die falsche Feldpostnummer verwendete brachte das  Marinepostbüro Berlin den zweizeiler "Zurück wegen unrichtiger Feldpostnummer/Marinepostbüro Berlin SW" im Handbuch nur ähnlich unter Nummer 10.2. aufgeführt an. Da der Zerstörer Hermes aber am 07.05.43 im Hafeneingang von La Goulette (Tunis) gesprengt wurde erreichte der Brief den Absender in Afrika auch nicht mehr und der Brief wurde zum Abwicklungsstab Zerstörer Hermes nach Waren(Müritz) weitergeleitet, wo er dann mit der restlichen liegengebliebenden Post an die Eltern des Soldaten als Sammlepost zurückgesendt wurde.

Gruß
Bodo35
Sammelgebiete: Alle über die Monsun U-Boote und Funknachrichtenkarten aus eingeschlossenen Atlantik-Festungen. Desweiteren gute Kriegsgefangenenpost aus allen Gewahrsamsländern.

Offline Bodo35

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Re: Marinepostbüro Berlin
« Antwort #1 am: 14. August 2011, 11:51:03 »
Weil es noch zur Thematik Zerstörer Hermes passt:
Hier ein weiterer Brief an den Soldaten vom 6.5.43. Der Brudes des  Soldaten war zu dieser Zeit in Russland und hatte die Luftfeldpostmarken nach hause geschickt und hier dachte sich der Vater das die Zustellung nach Afrika mit der Luftfeldpost schneller ging ohne zu wissen das es diese Verbindung so nicht gab. So ging also die Feldpost über Berlin und bekam den dreizeiligen Vermerk Handbuch Seite 110 Nr.8.4 aufgedruckt. Auf dem Brief wurde also die K-Nr. 131= Feldpostamt 791 (Tunis) als Empfangsfeldpostamt vermerkt und sicher auch noch befördert. Da wie bereits oben beschrieben das Boot am 07.05.43 gesprengt wurde, erreichte den Empfänger dieser Brief auch nicht mehr und es wurde mit diesem Brief genau wie mit dem ersten Brief verfahren.

Gruß
Bodo35 
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Offline frank9961

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Re: Marinepostbüro Berlin
« Antwort #2 am: 09. Dezember 2011, 23:52:36 »
hier ein stempel vom marinepostbüro berlin von einem kaleu herbert rex, der übrigends kein eigenes boot hatte.
vermutlich war er bei der ausbildung.
gruss frank
Ich sammle Luftfeldpost aus Russland 1942-45 und auch die geflogene Kesselpost aus Russland. Spezialgebiet Kurland.

Offline Bodo35

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Re: Marinepostbüro Berlin
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2011, 07:51:14 »
Sehr schöner Abschlag.

Herbert Rex geb. 27.08.1918, gest.22.06.1976, war Waffenoffizier und wurde später Seeoffizier. War zuständig  für die Ubootausbildung und versah seinen Dienst von 03.44-10.44 bei der 26. und 19. U-Flottille, danach Baubelehrungskommandant und Ausbilder bis Kriegsende.

Gruß
Bodo35
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Offline frank9961

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Re: Marinepostbüro Berlin
« Antwort #4 am: 10. Dezember 2011, 20:38:08 »
danke bodo.
gruss frank
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