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Autor Thema: Zweisprachige Karte "Postdienst für ehemalige russische Kriegsgefangene"  (Gelesen 3938 mal)

Offline Bodo35

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Hier stelle ich euch den Vordruck 50a der Seite 256 vor.
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Offline Bodo35

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Hier der Vordruck 50b der Seite 256.
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Offline Bodo35

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Hier der Vordruck 50c Antwortteil der Seite 256.
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Offline Sprachfuehrer

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Ist die Karte für ENTLASSENE Kgf? Was bedeutet in dem Fall "ehemalige"?
Gruss, Andrej
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Offline topstar229

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entlassen ja, aber nur weil die dienst genommen haben im dt. heer

Offline leger_de

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Hallo,
ich möchte dazu einmal eine gebrauchte Karte der Type 50b beisteuern. Sie wurde von einem Hilfswilligen (HIWI) bei der FP-Nr. 37633 = Truppen-Entgiftungs-Kompanie 618 geschrieben und dort zensiert (unter dem Normstempel), kam dann aber zurück, da der Empfangsort noch nicht für den Kgf-Postverkehr zugelassen war.
Interessant dabei ist, dass die HIWI´s, die ja eigentlich als Soldaten mit Kombattantenstatus galten, auch hier noch als Kriegsgefangene bezeichnet wurden.
Die Anschriften wurden übrigens von einer anderen Person mit einem anderen Stift geschrieben, da der HIWI anscheinend nur kyrillisch schreiben konnte.
Mir fehlen leider die russischen Sprachkenntnisse zur Übersetzung des Textes. Vielleicht kann unser Mitglied Sprachfuehrer hier helfen.
Beste Grüße
leger_de
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Offline Sprachfuehrer

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Kein Problem, mach ich gerne, ich sehe nur die Karte nicht, vielleich ist mein Status noch nicht "stark" genug  :) Auf jedem Fall: hamma.burg(at)gmx.de
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Offline leger_de

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Hallo Sprachfuehrer,
ich sende die Bilder gleich noch einmal an die angegebene Email-Adresse.
Die Bilder können übrigens nur die Supporter-Mitglieder sehen. Das hört sich erst mal komplizierter an, als es ist. Die genaue Vorgehensweise steht gleich auf der Startseite des Forums. Ich kann die Mitgliedschaft als Supporter nur empfehlen, da der Informations-Austausch mit den anderen Mitgliedern durch die Zusatzfunktionen doch erheblich erleichtert wird. Jedes aktive Mitglied hilft uns, Leben in das Forum zu bekommen.
Beste Grüße
leger_de
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Offline topstar229

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und das alles für nur 10 euro.....

Offline Sprachfuehrer

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« Letzte Änderung: 24. Februar 2012, 06:19:34 von Bodo35 »
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Offline Postschutz

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Sie wurde von einem Hilfswilligen (HIWI) bei der FP-Nr. 37633 = Truppen-Entgiftungs-Kompanie 618 geschrieben und dort zensiert (unter dem Normstempel), kam dann aber zurück, da der Empfangsort noch nicht für den Kgf-Postverkehr zugelassen war.
Interessant dabei ist, dass die HIWI´s, die ja eigentlich als Soldaten mit Kombattantenstatus galten, auch hier noch als Kriegsgefangene bezeichnet wurden.

Hallo Leger_de,

weshalb denkst Du das es sich hier um einen HIWI handelt? Es konnte doch auch sein das es sich um einen ehemaligen Kriegsgefangenen geht der Dienst nam als Soldat in der genannten Einheit?

Was haben die Ubersetzungen mit sich mitgebracht? Das wurde mir sicherlich interessieren.

Grusse Postschutz.
Autor des Buches "Der Feldpostverkehr der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg - Eine  historische und postalische Gesamtschau"

Mitautor des Buches "Der Postschutz und Postluftschutz im 3. Reich und den besetzten Gebieten"

Offline Postschutz

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Hallo an Alle,

Ich befasse mich Derzeit mit das Feldpostwesen der sogenannten russischen und ostvolkischen 'Freiwilligen' in der Waffen-SS.
In die Feldpostamtsblattern sind (soweit mir bekannt) keine Gebuhrenvergunstigungen aufgenommen für Feldpostsendungen von diese SS-Angehorigen oder russische bzw Ostvolkische Wehrmachtsangehorigen überhaupt. Es gab aber die zweisprachige Karte wie hieroben gezeigt (Postdienst für ehemalige russische Kriegsgefangene). Verfügungen bzgl. diesen Postdienst sind zwei mal aufgenommen in die Feldpostamtsblatter.

Ein Beispiel: das Ostmuselmanisches Regiment der SS bestand aus Teile der Turk-Bataillone des Heeres, aus ehemalige russische Kriegsgefangene und Ostarbeiter aus dem Reichsgebiet. Diese Personen wurde zusammengefasst in das Regiment. Wie wusste mann jetzt wer ehemaliger Kriegsgefangener war und nicht und damit berechtigt war für den Postdienst mit der zweisprachige Karte?
Anscheinend gab es, wenn mann den Michel betrachtet unter UdSSR, auch gewöhnliche Feldpostsendungen von Ostvolker (in den gezeigten Vorbilder einmal Ost-Bataillon und Schutzmannschaft-Bataillon) in normalen Briefumschlage obwohl keine Gebuhrenvergunstigungen in Anspruch kamen gemass die Feldpostamtsblatter fur diese Bereiche (ausser die Verwendung der zweisprachige Karte für ehemalige Kriegsgefangene?!).

Wer kann weiteres Erklären?

Beste Grusse Postschutz.
« Letzte Änderung: 27. Februar 2012, 23:14:56 von Postschutz »
Autor des Buches "Der Feldpostverkehr der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg - Eine  historische und postalische Gesamtschau"

Mitautor des Buches "Der Postschutz und Postluftschutz im 3. Reich und den besetzten Gebieten"

Offline Karolus

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Hallo liebe "Vordenker" usw.
Danke einmal Bodo für die gezeigte Karte für Ostvölkische. Deine Karte hat die Druck Nr. 7.42 und taucht nur sehr selten auf. Die Karte taucht in der Regel zusammenhängend  auf, der Preis im Handbuch ist ein Witz. Die gleiche Karte liegt mir allerdings vor, in der
gleichen Druckvorlage allerdings oben statt ( Postdienst für ehemalige..." nun in "Postdienst für Hilfswillige". Druck Nr. 6.43. Ich hatte vor einiger Zeit die Karte Nr. 50 echt gebraucht mit Zensur und allen war dazu gehört, dort wurde von der Zensur, mit gleicher Farbe der Zusatz
"Postdienst für ehemalige usw.." gestrichen.  Scheinbar hatte man bemerkt, dass man hier mit der Bezeichnung nicht mehr richtig lag.
Die Karte die von leger hatte ich noch nie gesehen, herzlichen Glückwunsch zu diesen seltenen Stück. Es ist nun die Frage, wie kam man zu
dieser Ausführung? Ist es eine Zwischenlösung von der Karte mit Nr. 7.42 zu 6.43 ? Leider ist bei dieser Karte das Datum nicht gut
zu erkennen.
Alles was dann an Vermutungen aufkommt, z.B. "Postschutz" halte ich für nicht den gegebenen Tatsachen entsprechend. Nach meiner Meinung konnte ein östvölkischer Freiwilliger, wenn er bei einer Legions- oder anderen Einheit war, die normalen Karten oder Briefe, wie
jeder andere Soldat verwenden. Entsprechende Briefe liegen vor.
Für andere Ostfreiwilligen, seinen diese bei der OT oder sonstigen Hilfseinheiten im Einsatz,  gab es eine Doppelkarte, leider ohne Nr.,
vorgeschrieben in deutsch, russisch und ukrainisch. Die mir vorliegt v. 17.9.43.
Man muß dies alles sehen, dass von den Oberen, Hitler u. Co. man ursprünglich sich nicht von den Ostvölkern helfen lassen wollte. Die Not
an der Front zwang die Kommendeure zum Umdenken. Einzelne gab es aber auch schon vorher.
So dürfte es gewesen sein - meint Karolus. 
« Letzte Änderung: 28. Februar 2012, 17:06:27 von Karolus »

Offline leger_de

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Hallo Postschutz,
also zuerst einmal die Übersetzung und eine Anmerkung zur Karte, die mir netterweise unser Mitglied Sprachfuehrer zur Verfügung gestellt hat (Besten Dank an dieser Stelle noch einmal!):
Es gibt 3 x Monino in Kalinin-Gebiet (Heute Twer-Gebiet)
Dorf Fekla o. Fjokla ist wahrscheinlich schon verschwunden

"Liebe Eltern. Ich bin gesund und munter. Jetzt kann ich mit ihnen brieflich verkehren und möchte wissen, ob sie (auch) gesund und munter sind. Liebe Eltern, sobald sie meinen Brief bekommen, versuchen sie schnellst möglich zu antworten, ich werde darauf warten. Ihr Schwiegersohn Mitja"

Meiner Meinung nach müßte es sich bei dem Absender um einen HIWI (Hilfswilligen) handeln, welche in die Strukturen der normalen Heereseinheiten integriert waren. Sie verrichteten anfangs nur sehr einfache Hilfsarbeiten (Schanzen, einfache Transportaufgaben u.ä.), wurden aber mit der Zeit für die Truppe aufgrund der immer angespannteren Personal- und Kriegssituation nahezu unentbehrlich. Hiwis rekrutierten sich zwar auch aus der Zivilbevölkerung der besetzten Gebiete, aber zum größten Teil eben aus ehemaligen Kriegsgefangenen.
Und das scheint in diesem Fall auch so gewesen zu sein.
Nur die Soldaten der Legionsverbände bzw. fremdvölkischen Heeresverbände würde ich nicht unter der Bezeichnung HIWI behandeln, obwohl auch diese zu einem großen Teil unter Kriegsgefangenen rekrutiert wurden.

Zur Frage der Portofreiheit:
Ich könnte mir vorstellen (ohne, dass ich das zu 100% belegen kann), dass grundsätzlich auch die Feldpost der ostvölkischen Freiwilligen gebührenfrei war. Postverkehr war ja ohnehin nur mit den deutsch besetzten Gebieten möglich. Aus Unkenntnis dieser Tatsache wurde die Post jedoch trotzdem vielfach frankiert. Sicher ist dies auch dadurch bedingt, dass die Frankatur bei den Ost-Arbeitern notwendig war. Im Anhang sende ich dazu mal 2 Beispiele aus der Ukraine, für die meiner Meinung nach keine Frankatur notwendig war.
Falls dazu jemand fundiertere Tatsachen beisteuern kann, würde mich das auch sehr interessieren.
Beste Grüße
leger_de
« Letzte Änderung: 28. Februar 2012, 22:57:14 von leger_de »
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Offline Postschutz

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Hallo,
Meine obige Frage (und keine Vermutungen, Karolus) habe ich jetzt nach Stundenlanges suchen doch noch selber gelost, an Hand von den Algemeine Heeres Mitteilungen (AHM), Feldpostamtsblatter des RPM und das Verordnungsblatt der WSS. Merkwürdigerweise ist in den Gebuhrenvergunstigungslisten des RPM kein Postverkehr mit den besetzten Ostgebieten aufgenommen worden, das hat mich vorige Woche vollig auf dem falschen Weg geleitet.

FpAmtsbl.Vfg. Nr 85/1942 ist die erste Verfügung im Bezug zum Feldpostverkehr der russischen ‘Freiwilligen’ bzw. Hilfswilligen. Im Einvernehmen mit OKW wird für die russischen Landeseinwohner und ehem. Kriegsgefangenen ein beschrankter Feldpostverkehr mit ihre Angehörigen in den besetzten ostgebieten eingerichtet. Monatlich nur zwei Postkarten wie hieroben gezeigt. Abwehrmassige Uberprufung von den Einheitsfuhrern und nicht durch z.B. die Auslandsbriefprufstellen.
Für die Russen in die Waffen-SS galt diese Verfügung sinngemass und wird bestatigt mit Verordnung Nr. 11 / Ziffer 204 vom 01.06.1943.
Mit FpAmtsbl.Vfg. Nr 108/1943 wird den einheimischen Schutzmänner bei Einheiten der Orpo in den Ostgebieten einen uneingeschränkten Postverkehr mit ihre Angehörigen erlaubt,  gemass die Gebuhrenvergunstigungen der Feldpost (Postkarten / Briefe und Päckchen).
In FpAmtsbl.Vfg. Nr 10/1944 hiess es letztendlich: “Im Feldpostverkehr zwischen den bei der Wehrmacht befindlichen Hilfswilligen sowie Angehörigen der landeseigenen Verbände des Ostens und den russischen Landeseinwohnern in den besetzten Ostgebieten ist  im Einvernehmen mit dem OKH die Beförderung von Postkarten, Briefen und Päckchen im Rahmen der Feldpostbestimmungen zugelassen worden. Die bisher vorgeschriebenen Einschränkungen hinsichtlich Zahl u. dgl. Fallen von sogleich an weg………….”
Auch Verordnungsblatt der WSS Ziffer 720 (Feldpostversorgung der Freiwilligen (Hilfswilligen) aus dem Osten) bestatigt diese FpAmtsbl.Vfg.

Beste Grusse Postschutz.
Autor des Buches "Der Feldpostverkehr der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg - Eine  historische und postalische Gesamtschau"

Mitautor des Buches "Der Postschutz und Postluftschutz im 3. Reich und den besetzten Gebieten"

 

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