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Autor Thema: L.C. aus Spanien nach Deutschland  (Gelesen 5033 mal)

Offline Feldpostmeister_at

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L.C. aus Spanien nach Deutschland
« am: 25. Mai 2010, 19:14:06 »

Brief in Richtung Front-Heimat vom 29.12.1938
Absender bei der Legion Condor (L.C.) in Spanien.

Stempel Z2 "Berlin W8 / Postschließfach 81"
Datum-Eingangsstempel Z1 "29.Dez.1938"


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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #1 am: 25. Mai 2010, 19:15:40 »

Brief in Richtung Front-Heimat vom 23.2.1939
Absender bei der Legion Condor (L.C.) in Spanien.

Stempel Z3 "Max Winkler / Berlin W8 / Postschließfach 81"
Datum-Eingangsstempel Z1 "21.Feb.1939"


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Feldpostmeister
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Offline Bodo35

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #2 am: 26. Mai 2010, 05:49:45 »
Sehr schöne und saubere Belege. Ganz große klasse :o

Bodo35
Sammelgebiete: Alle über die Monsun U-Boote und Funknachrichtenkarten aus eingeschlossenen Atlantik-Festungen. Desweiteren gute Kriegsgefangenenpost aus allen Gewahrsamsländern.

Offline Postschutz

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #3 am: 26. Mai 2010, 20:47:02 »
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Sehr schöne und saubere Belege. Ganz große klasse :o

Das war ja ein tolles Ebay-Angebot wo diese Briefe rein gehorten! Gratuliere.

Postschutz.
Autor des Buches "Der Feldpostverkehr der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg - Eine  historische und postalische Gesamtschau"

Mitautor des Buches "Der Postschutz und Postluftschutz im 3. Reich und den besetzten Gebieten"

Offline Feldpostmeister_at

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #4 am: 27. Mai 2010, 17:27:03 »

Hallo!

Herr Sauer schreibt im ArGe Rb Nr.60 / S.464

Zitat
... Korrespondenzen von Angehörigen der L.C. sind selten. Mir sind nur die Briefumschäge usw. von 4 Luftwaffenangehörigen bekannt, nämlich: Kuhnke, Boye, Kiefer und Fahrenberg...

Und hier die Nummer 5 - Platzek! ;)

Grüße
Feldpostmeister
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Offline name301

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #5 am: 27. Mai 2010, 23:05:21 »
Hallo,

da ich auch noch einige L.C.-Belege dazu beitragen kann.

Hier die Nummer 6: Will!

Habe diese Belege teilweise im Herbst 2008 schon mal hier eingestellt in Verbindung mit Feldpostbriefen eines Soldaten aus Spanien bis in das Jahr 1941, wobei ich bisher nicht feststellen konnte, was der Mann in Spanien eigentlich gemacht hat.

Aber hier die L.C.-Belege.
Es sind alles Standardbelege, nur der erste hat als interessanten Zusatz einen Zensurstempel auf dem Briefinhalt. Bei dem Beleg mit Inhaltsdatum vom 26.12. 1937 ist auch noch die Ortsangabe interessant, die eigentlich erst ab Anfang 1938 erlaubt war, die aber in diesem Fall nicht durch die Zensur beanstandet wurde.

Beleg Nr. 1: Tagesstempel Berlin NW7, 6.1.38
Beleg Nr. 2: Tagesstempel Berlin NW7, 3.6.38
Beleg Nr. 3: Tagesstempel Berlin NW7, 23.6.38

« Letzte Änderung: 10. Oktober 2015, 23:09:38 von name301 »
Fliegende Einheiten, Stalingrad, Kessel, Zensur, Feldpost aus 45

Offline name301

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #6 am: 27. Mai 2010, 23:08:48 »
Habe noch etwas vergessen:

Gibt es für die L.C. eine Aufstellung idealerweise aller Teilnehmer mit der entsprechenden Zuordnung zu den Einheiten?

Leider kann man aus den Briefen ja nicht erkennen, bei welcher Einheit die Freiwilligen eingesetzt waren.

Gruss
name301
Fliegende Einheiten, Stalingrad, Kessel, Zensur, Feldpost aus 45

Offline Feldpostmeister_at

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #7 am: 28. Mai 2010, 08:24:59 »
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Gibt es für die L.C. eine Aufstellung idealerweise aller Teilnehmer mit der entsprechenden Zuordnung zu den Einheiten?

In diesem Beitrag stehen sehr viele Namen von Teilnehmern der L.C.

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Feldpostmeister
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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #8 am: 29. Mai 2010, 13:08:16 »

Hier ein Brief aus dem Nachlass Boye

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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #9 am: 30. Mai 2010, 10:55:03 »

Noch ein Beleg aus dem Nachlass Boye


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Re:L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #10 am: 01. Juni 2010, 16:38:22 »

Brief in Richtung Front-Heimat vom 11.2.1939
Absender bei der Legion Condor (L.C.) in Spanien.

Stempel Z3 "Max Winkler / Berlin W8 / Postschließfach 81"
Eingangsdatum handschr. "12.Februar 1939"


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Feldpostmeister


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Offline UHF51

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Zensurierung & "Legion Condor"
« Antwort #11 am: 10. Oktober 2015, 16:56:05 »
Wissenswert & Korrektur

Während der zwei Jahrzehnte zwischen den beiden Weltkriegen, vom 1919 - 1939, gab es für den privaten Postverkehr deutscherseits keine Zensur.
In der zweiten Hälfte der 30er Jahre fallen die Aktionen der Wehrmacht, die mit der Einverleibung Österreichs (März 1938), des Sudetenlandes (Okt. 1938) und der Tschechoslowakei (März 1939) verbunden waren. Bei jedem dieser Feldzüge wurden zwar umfangreiche Maßnahmen für einen geregelten Feldpostverkehr getroffen, aber eine Zensur dieser Sendungen fand nicht statt.

Ganz anders verhielt es sich bei der "Luftwaffenübung Rügen". Unter diesem Decknamen - auch unter "Reisegesellschaft Hisma" bzw. "Union" - lief das Unternehmen des Luftwaffenverbandes "Legion Condor", den Adolf Hitler auf Bitten Francos nach Spanien sandte. Da diese Aktion unbedingt geheim bleiben musste, waren für den Postverkehr der Beteiligten besonders strenge Vorschriften erlassen, die eine Zensur der Sendungen bedingten.

Die Briefe der Teilnehmer in Spanien mussten unfrankiert und offen bei ihrer Einheit abgeliefert werden. Rechts oben auf der Vorderseite des Umschlags (Postkarten waren nicht zugelassen), hatte lediglich der Name des Absenders und sein Truppenteil zu stehen.
Als Sammelsendung gelangten sie auf dem Luftweg über Rom nach Berlin. Hier erhielten sie rückseitig einen roten Eingangsdatumstempel, wurden zensuriert, verschlossen und mit einer deutschen Briefmarke frankiert (meist 12 Pfennig Hindenburg), die mit dem Poststempel "Berlin NW 7" entwertet wurde. Erst dann erfolgte ihre Weiterbeförderung auf dem gewöhnlichen Postweg an den jeweiligen Adressaten in Deutschland.
Während die Zensurstelle in Berlin anfangs den Briefen Zettel beilegte, die auf die Geheimhaltung hinwiesen, verwendete sie ab Juli 1937 an ihrer Stelle Kastenstempel in grüner Farbe mit dem Text "Zensiert. Vermerk für den Empfänger: Inhalt nur für den Empfänger bestimmt. Weitergabe zieht strafrechtliche Verfolgung wegen Landesverrat nach sich". Von diesem Stempel gibt es zwei Typen, nur mit den deutschen Text sowie zweisprachig spanisch-deutsch. Den Angehörigen der L.C. war die Benutzung der spanischen Zivilpost ausdrücklich verboten. Eindeutige Belege beweisen jedoch, dass dieses Verbot verschiedentlich missachtet wurde.

Die Briefe der Angehörigen von Deutschland nach Spanien mussten in einem zweiten Umschlag aufgegeben werden, der
"An die Abrechnungsstelle W im RLM" nach Berlin adressiert war.
Am 01. Juli 1937 änderte man diese Tarnanschrift; sie lautete jetzt
"Herrn Max Winkler, Berlin W 8, Postschließfach 81".

Quelle: Kurt Wolter in Archiv für deutsche Postgeschichte, 1970 Heft
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
MfG Uwe
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2015, 17:02:22 von UHF51 »

Offline fp123

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Re: L.C. aus Spanien nach Deutschland
« Antwort #12 am: 11. Oktober 2015, 07:36:14 »
Hallo Uwe,

danke für`s Zeigen!
Ich habe wieder etwas
dazugelernt. :)

mfg
Hans
Geschichte der deutschen Feldpost (1938 -1945) .....was mir gefällt.

 

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